Blut- & Harndiagnostik Wiesbaden - Naturheilzentrum Blum

Blut- & Harndiagnostik

Konkrete Hinweise auf den aktuellen Gesundheitszustand eines Menschen können die Untersuchung und Analyse von Blut, Urin, oder Stuhl geben. Hierzu werden Harn-, Blut- oder Stuhlproben in ein fachärztliches Labor gebracht, welches eine Analyse über die Abweichungen zu Normalwerten erstellt. Die Laborwerte helfen Krankheiten zu erkennen und zu differenzieren, was eine gezielte spezifische Therapie ermöglicht.

Harndiagnostik

"Urin - das ist ein ganz besonderer Saft", sagten schon unsere Vorfahren.

Harndiagnostik

In unserem Naturheilzentrum werden sowohl die klassische Harnschau als auch Urinuntersuchungen mit einfachen Testreagenzien durchgeführt. Hierzu zählen u.a. Untersuchungen auf Schwermetalle, Bakterien, Blut, Diabetes, Säure-Basen-Haushalt, Leberfunktionsstörungen usw. Ausserdem nutzen wir eine spezielle Untersuchung nach Prof. Neunhoeffer, die uns Hinweise auf gestörte und präkanzeröse Prozesse geben kann.

Traditionelle Urinfunktionsdiagnostik

Urinfunktion

Hierbei erscheinen Farbphänomene, die Organsystemen und Funktionsstörungen zugeordnet werden können. Man kann Aussagen über den Status des Stoffwechsels und die Funktion vieler Organe treffen.

Schwermetall Test

Dies ist ein Screening-Test nach der Dithizon-Reaktionsmethode über den Harn. Er dient zur Feststellung der Belastung des menschlichen Organismus durch Schwermetalle (ungebundene, elektrisch aktive Metallionen).

Auf Grund heutiger Forschungsergebnisse ist bekannt, dass vor allem die elektrisch aktiven, organisch ungebundenen Schwermetalle in ihrer Agressivität Moleküle zerstören. Dabei werden freie Radikale freigesetzt. Nehmen diese überhand, kommt es zu Störungen bis hin zu schweren Erkrankungen. Bei den herkömmlichen diagnostischen Methoden, der Blut- und Haaranalyse, werden organische Bestandteile zerstört. Diese sind jedoch von ausschlaggebender Bedeutung bei der Beurteilung der Gesamtlage.

Test auf HPU (KPU - Kryptopyrrolurie)

HPU ist ein biochemischer Stoffwechsel, wobei gebundene Pyrrole (Bausteine des Hämoglobins) bei vermehrter Konzentration über den Urin ausgeschieden werden.

Die KPU ist eine biochemisch-enzymatische Störung des Häm-Stoffwechsels. Pyrrole sind Bausteine des Hämoglobins und werden beim Eiweißstoffwechsel abgebaut. Sie in allerdings nur in geringer Menge nötig für den Organismus. Da sie an sich toxisch sind, werden sie nach dem Verbrauch in einem Komplex gebunden, „ungiftig“ gemacht und über die Galle ausgeschieden. Bei einer KPU ist das Vorkommen von Pyrrolen wesentlich erhöht. Die komplette Ausscheidung kann nicht über die Galle erfolgen und wird deshalb über die Niere „entsorgt“. Hierbei werden giftige Pyrrole mit Vitamin B6 und Zink „gebunden“ und über den Urin ausgeschieden, welches einen Verlust an essentiellen Mikronährstoffen mit sich bringt.

HPU/KPU sind genetisch/familiär bedingte Defizite an Vitamin B6 und Zink, welche durch die Ernährung nicht ausgeglichen werden können.

Kombinationstest nach Prof. Neunhoeffer

(Hydroxylamin, Rhodanase-Ferment, Karzinochromreaktion nach Dr. J. Gutschmidt)

Zur erweiterten Hinweisdiagnostik auf ein präkanzeröses Geschehen bieten wir den Kombinationstest nach Prof. Neunhoeffer an.

Der Kombinationstest nach Prof. Neunhoeffer und Dr.Gutschmidt ist ein Test zur Früherkennung von Krebs, dessen Ziel es ist, entartetes Gewebe zu erkennen und eine weitere Wucherung die zu Krebs führen kann, zu verhindern.

Mit der labortechnisch durchgeführten Harnanalyse können Aussagen über diverse Endprodukte von Stoffwechselannomalien getroffen werden. Durch diese im Urin nachweisbaren Stoffe kann meistens eine Krebsentstehung frühzeitig erkannt und dementsprechend therapiert werden.

Endogene und exogene Noxen

Krebs beruht auf Funktionsanomalien, die primär nicht ein Organ, sondern die Zellen betreffen. Hier muss der Therapeut einem riesigen Ursachenkomplex nachgehen. Man unterscheidet zwischen Noxen, Risikofaktoren und problematischen Veränderungen. Noxen sind chemische Substanzen und physikalische Einwirkungen, die bei längerer Dauer Malignität hervorrufen. Man unterscheidet zwischen exogenen und endogenen Noxen. Die exogenen Noxen sind im weitesten Sinne durch Umwelteinflüsse bedingt. Endogene Noxen sind krebserzeugende Substanzen, die der Organismus auf Grund von Fehlreaktionen bildet und akkumuliert. Hierzu kommt es, weil bei keiner chemischen Umsetzung die sog. Hauptreaktion zu 100% abläuft, sondern immer ein kleinerer oder größerer Teil der Reaktionspartner in Nebenreaktionen zu anderen Produkten umgesetzt wird. Im biologischen Geschehen wird der Reaktionsablauf durch eine Fermentkatalyse gesteuert, die Nebenreaktionen praktisch vollständig unterdrückt. Dagegen ist bei spontan ablaufenden Reaktionen eine Bildung von Nebenprodukten die Regel. Der Organismus verfügt daher über Abwehrfermente, die entweder die Nebenreaktionen unterdrücken oder aber die Nebenprodukte eliminieren. Eine Schwächung dieser Abwehrfermente ist der häufigste Risikofaktor. Die Lebensfunktion der Zellen wird von zwei großen Substanzgruppen in Gang gehalten: den Molekülen der Nukleinsäuren und denen des Eiweißes. In den Nukleinsäuren des Zellkerns sind die Informationen für alle Syntheseprodukte, die der gesamte Organismus benötigt, gespeichert. Die Information als solche ist aber passiver Natur, d.h. sie selbst nimmt am Reaktionsgeschehen nicht teil. Das Steuerungssystem, das den jeweiligen Abruf der einzelnen Informationen der Nukleinsäuren regelt, beruht auf der Wirkung spezifischer Eiweißmoleküle (Fermente). Auch die Bereitstellung der primären Bausteine und der Energie für die Synthesen, die die Zelle auf Grund ihrer durch die Nukleinsäuren bedingten Informationen durchgeführt hat, ist Aufgabe der Eiweißmoleküle.

Die N-Hydroxylierung im Eiweiß der Krebszelle

Die Stoffwechselanomalien der Krebszelle führen zu Veränderung im Eiweiß. Diese Veränderungen sind jedoch nicht so beschaffen, daß sie Abweichungen der Art-und Individuums-Spezifität hervorrufen, da sonst die Immunabwehr wirksam werden würde. Die Änderungen in der Grundkette der Eiweißmoleküle besteht darin, daß der am Peptidstickstoff gebundene Wasserstoff durch eine Hydroxygruppe ( OH-Gruppe ) ersetzt wird. So wird auf einer Peptidbindung eine Hydroxy-Peptidbindung. Diese sind komplexbildend gegenüber Schwermetallen und führen im tierischen Organismus zu funktionsspezischen Abweichungen. Derartige Verbindungen blockieren die Atmungskette am Cytochrom, inaktivieren die Katalase und die Xanthinoxidase. Die Folgen hieraus sind Glykolyse, unkontrollierte radikalische Mechanismen und verzögerter Abbau der Nukleinsäuren. Auf Grund der Klarstellung einiger spezischer Wege des anormalen Reaktionsablaufes in der bösartigen Zelle wurden Analyseverfahren im Urin entwickelt, mit denen man in der Lage ist, einen großen Teil des Gesamtgeschehens, nämlich Präkanzerose, echte Malignität und Proliferationstendenz zu überblicken. Diese dient sowohl der Früherkennung als auch der Verlaufskontrolle. Die zentrale Stellung nimmt dabei die Bestimmung der organischen Hydroxylverbindungen ein. Im gesunden Organismus findet auch in geringem Maße eine N-Hydroxylierung statt. Hier sind einige Werte zwischen 5 und 10 microgramm Hydroxylamin im 24 Stunden-Harn normal. Werte die darüber liegen, deuten auf eine beginnende Malignität. Ist es schon zu Geschwulstbildung gekommen, so sind die Werte dieser Testreaktion zuverlässig zur Therapieüberwachung zu verwenden. Das präkanzerose Geschehen wird in besonderem Maße durch die Karzinochromreaktion nach Dr. Gutschmidt erfaßt.Sie berüht auf einem anormalen Tryptophanmetabolismus, der sich besonders in der Anfangsphase des Krebsgeschehens ausbildet. Für eine umfassende Auswertung der Krebsanalyse im Harn wird noch eine dritte Bestimmung durchgeführt: Sie beruht auf der Tatsache, daß die an sich geringe Eiweißausscheidung im Harn eine beträchtliche Fermentaktivität von bis zu 30 Fermenten aufweist, die vom Zustand des Organismus abhängt. Der gesunde Organismus scheidet praktisch kein Rhodanase-Ferment aus, der Kranke dagegen in großen Mengen. Besonders bei glykolysierendem Gewebe findet man eine erhöhte Rhodanaseaktivität. Es handelt sich dabei häufig um Eiteransammlungen (in allseitig abgeschlossenen nicht vorgebildeten Höhlen) und Fokalinfekte. Diese können bei jahrelangem Bestehen eine maligne Entartung auslösen ( endogene Noxen ). Erhöhte Rhodanasewerte weisen bei weiteren positiven Werten auf eine Proliferationstendenz des Tumors hin.

Schlußfolgerung

Die anoramle Hydroxylierung an Stickstoffatomen, die sich autokatalytisch vermehrt, und zum Schluß auch die Nukleinsäuren betrifft, führt zu einer Inaktivierung der Fermente, Vitamine und Hormone. Der Spontantumor entsteht duch die Bildung endogener Noxen, deren Entstehung unter dem Einfluß exogener Noxen gesteigert wird. Dagegen wehrt sich ein gesundes Abwehrsystem. Dessen Schwächung führt zu Präkanzerose. Es ist nicht möglich, eine echte Früherkennung von Krebs beim Menschen durch Versuche exakt zu untermauern, da sie ein Stadium betrifft, in dem der Organismus noch zur Überwindung der Entartungsvorgänge befähigt ist. Eine Therapie ist in jedem Fall berechtigt, sofern sie keine negativen schädlichen Auswirkungen auf den Patienten zeigt. Die Wiederherstellung aller durch die Präkanzerose und Malignität geschädigten Fermente, Hormone und Vitamine kann durch eine sinngemäße Substitutionstherapie erfolgen. Auch bei infausten Fällen hat sich ein Leben mit Krebs realisieren lassen.

Hinweis: Die vorgestellten naturheilkundlichen Diagnose- und Therapiemethoden sind dem Bereich der Alternativmedizin zuzurechnen. Die Methoden sind, obwohl sie erfahrungsgemäß wirken können, wissenschaftlich nicht anerkannt.

NaturHeilZentrum Blum
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